Erläuterungen

1.1 Begriffserläuterungen

Klimavertäglichkeit

Nutzungsfreundlichkeit

1.2 Abkürzungen

AbkürzungBeschreibung
CO2Kohlendioxid
GWhGigawattstunde
kWhKilowattstunde
MWhMegawattstunde
PVPhotovoltaik
THGTreibhausgasemissionen

1.3 Wesentliche Datengrundlagen

DatensatzBeschreibungDatenhalter bzw. Quelle
AGWR Adress-, Gebäude- und Wohnungsregister: Das AGWR enthält neben den Adressdaten auch Strukturdaten von Gebäuden, Wohnungen und sonstigen Nutzungseinheiten; Verwaltungsregister Zuständige Gemeinde, Land Salzburg
Zeus Energie-ausweisdatenbankZentrale Energieausweisdatenbank für das Bundesland SalzburgLand Salzburg (Ref. 4/04)
Fördermanager Der Fördermanager für erneuerbare Energie (Photovoltaik, Solarthermie, Holzheizungen, Fernwärme, Wärmepumpen) unterstützt durch vollautomatische Abwicklung von Förderanträgen Landesstellen und Professionisten. Land Salzburg (Ref. 4/04)
GasleitungenLage des GasnetzesLand Salzburg (SAGIS), Salzburg Netz GmbH
WärmenetzeLage der WärmenetzeLand Salzburg (SAGIS), Salzburg Netz GmbH
Gebäudemodell Digitale Abbildung des Gebäudebestandes im Bundesland Salzburg anhand bestehender (Geo-)Daten (z.B. Digitales Geländemodell, Digitales Oberflächenmodell, Digitale Katastermappe, AGWR, Zeus Energieausweisdatenbank, etc.). Allen Gebäuden wurden insbesondere Informationen zu Gebäudehüllqualität, Abmessungen, Nutzungen und Gebäudekonditionierung zugewiesen. Land Salzburg (SAGIS, Ref. 4/04), Modellentwicklung im Projekt GEL S/E/P und Zentrum Alpines Bauen (ZAB)
Wärmebedarf Der Wärmebedarf wurde basierend auf dem Gebäudemodell und auf mit Verbrauchdaten kalibrierte Energiekennzahlen ermittelt. Die Modellierung umfasst Raumwärme und Warmwasser. Land Salzburg (SAGIS, Ref. 4/04), Modellentwicklung im Projekt GEL S/E/P
Wärmebedarfsdichten Der Wärmebedarf je Gebäude wurde anhand eines Glättungsverfahrens gemittelt und so in Wärmebedarfsdichten übergeführt. Land Salzburg (SAGIS, Ref. 4/04), Modellweiterentwicklung im Projekt GEL S/E/P
Wärmenetzpotenziale Darstellung jener Gebiete, wo eine leitungsgebundene Wärmeversorgung technisch/wirtschaftlich möglich erscheint. Vorwiegendes Kriterium ist die erforderliche Wärmebedarfsdichte von 40 GWh/km² (Stadt Salzburg) und außerhalb 22,5 GWh/km². Land Salzburg (SAGIS, Ref. 4/04), Modellweiterentwicklung im Projekt GEL S/E/P
Solarpotenzial pro Jahr (Gesamte Flächen) Die ausgewiesene Globalstrahlung berücksichtigt Neigung, Orientierung sowie Nah- und Fernverschattung. Land Salzburg (SAGIS)
Solarpotenzial pro Jahr (Hausflächen) Die ausgewiesene Globalstrahlung berücksichtigt Neigung, Orientierung sowie Nah- und Fernverschattung. Land Salzburg (SAGIS)
Geothermie Eignungsgebiete Alle bekannten möglichen Einschränkungen zur Nutzung von Erdwärmesonden und Grundwasser sind hier zusammengefasst. Die Einstufung als nicht geeigneten Flächen (wie Schutzgebiete oder Gefahrenbereiche) erfolgte durch die Geologische Bundesanstalt (GBA) im Rahmen der Studie "GEL-SEP Salzburg - Informationssystem Oberflächennahe Geothermie für Salzburg". Land Salzburg (Ref. 4/04, SAGIS); Erstellung durch GBA
Restriktionsflächen für alle anderen Erneuerbaren Potenziale Je nach Potenzialart werden unterschiedliche Flächen (wie Schutzgebiete oder Gefahrenbereiche) als nicht geeignet eingestuft. Diese Einstufung erfolgte im Rahmen des Projektes GEL S/E/P durch das Salzburger Institut für Raumordnung und Wohnen (SIR) und dem Land Salzburg (Ref. 4/04) unter Rücksprache bei zuständigen Referaten des Amtes der Salzburger Landesregierung. Geodaten: Land Salzburg (SAGIS)

1.4 Datenschutz, Rechtlicher Hinweis und Haftungsausschluss

Alle Hinweise und Informationen, die im EnergieKompass bereitgestellt werden, wurden automatisch generiert und sind deshalb für den einzelnen Standort nicht individuell überprüft. Die Analysen basieren auf flächendeckend verfügbaren Datenquellen (siehe dazu 1.3) und werden auf der Grundlage differenzierter wissenschaftlicher Methoden, welche in einem großen nationalen Forschungsprojekt (www.waermeplanung.at) unter Beteiligung wesentlicher österreichischer Forschungsinstitutionen entwickelt wurden, erstellt. Sie stellen den bestmöglichen Stand des Wissens auf Basis automatisierter Berechnungen dar.


Die Informationen des EnergieKompass geben eine Erstorientierung, ersetzen jedoch keinesfalls Expertisen (zB technische Machbarkeit bei dem spezifischen Gebäude) und Sachverständigeninformationen (zB zur Geologie). Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass für die finale Beurteilung der Machbarkeit ein qualifizierter Fachplaner und/oder Installateur beizuziehen ist. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass neben den angeführten auch bisher nicht bekannte Risiken und Restriktion im Zusammenhang mit der Umsetzbarkeit der jeweiligen Wärmeversorgungssysteme auftreten. Es wird keine Gewähr - weder ausdrücklich noch stillschweigend - für die Vollständigkeit, Richtigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen übernommen. In keinem Fall wird für Schäden, auch für Schäden Dritter, die sich aus der Verwendung der abgerufenen Informationen ergeben, eine Haftung übernommen.